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Erst war es nur eine Katze, die mit ihren großen Kulleraugen, der Stupsnase und den Pausbacken die Bewohner-/innen verzauberte. Mittlerweile haben wir drei liebe interaktive Haustiere, die auf dem Schoß liegend zum Streicheln einladen.


Unsere Sozialdienstleiterin, Nicole Grimm, hat sich für diese Idee stark gemacht und umgesetzt. Die Erkenntnis, dass es Menschen, die an Demenz leiden, oft besser geht, wenn ihnen das Gefühl vermittelt wird, dass sie sich selbst um etwas kümmern können, hat die Entscheidung zu dieser Anschaffung leicht gemacht. Da es noch keine Heilung für Demenzkranke gibt, liegt der Fokus der Demenzpflege darauf, das Wohlbefinden der Betroffenen zu verbessern.
Durch die Beschäftigung mit dem Kuscheltier werden die Bedürfnisse nach physischer Nähe, Aufmerksamkeit und Verantwortung gestillt und sorgen für mehr Kommunikation und Wohlgefühl.
Unsere erste Katze hat einen festen Namen. Franziska. Bei den anderen zwei interaktiven Kuscheltieren, dürfen die Bewohner-/innen individuell Namen vergeben.

Es ist einfach faszinierend zu beobachten. Franziska liegt auf dem Schoß einer demenzkranken, nahezu stummen Bewohnerin. Die Bewohnerin beschäftigt sich mit der Katze. Sie streichelt sie. Die Katze gibt durch schnurren, leises miauen und leichtes vibrieren Antwort. Da beginnt die Bewohnerin plötzlich einzelne Worte zu sagen. Teilweise sogar wieder flüssige und situativ passende Sätze. Faszination pur!

Glück ist kostenlos, und dennoch unbezahlbar.

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