Home

Corona bedingt hat es sich nun über zwei Jahre hingezogen. Die gesamte Rufanlage in unserem Haus wurde getauscht. Nun ist die Installation abgeschlossen und wir möchten Ihnen kurz unser neues System erläutern:
Die Zimmerschilder der Bewohner haben ein Ampelsystem und eine Beleuchtung erhalten. Man sieht nun bereits vor der Tür, ob eine Pflegekraft im Zimmer anwesend ist. Grün bedeutet Anwesenheit eines Mitarbeiters, rot bedeutet, es wurde ein Ruf gesetzt. Kommt dann noch ein Ton hinzu, bedeutet dies, es handelt sich um einen Notruf.


In den Bädern wurde ein zusätzlicher Zugschalter am Waschbecken eingebaut. So kann der Bewohner nicht nur von der Toilette um Hilfe rufen, sondern auch am Waschbecken. Die Klingelschnur ist maximal 30 cm über dem Boden, so kann ein Ruf auch gesetzt werden, falls ein Bewohner am Boden liegt.
Das Personal kann sich von jedem Zimmer in ein anderes Zimmer einloggen. D.h. wenn z.B. ein Bewohner gerade vom Personal versorgt wird und ein anderer Bewohner klingelt, kann mit dem Bewohner über die Sprechanlage oder mit einem Mitarbeiter im Nebenzimmer kommuniziert werden.
Der Birntaster (Bedienteil) ist glatt, leicht zu desinfizieren und der Notrufknopf ist größer geworden und lässt sich noch leichter drücken. Mit dem Birntaster können auch die Lichter in der Lichtleiste über dem Bett an oder ausgeschaltet werden.
Die Matten vor den Betten und die Weglauf Bändchen sind mit der Rufanlage verbunden. Sollte ein Bewohner auf die Matte treten oder durch einer der Eingangstüren gehen, erscheint ein Ruf. Im betreuten Wohnen, wo Bewohner nicht über das Pflegepersonal betreut werden, kommt der Funkfinger zum Einsatz. Z.B. für Personen die oft fallen. Ansonsten sind die Wohnungen ebenfalls mit Rufknöpfen ausgestattet. Zwei am Bett, an der Toilette und am Waschbecken, sowie im Flur.

Tagsüber werden die Rufmeldungen der Zimmer nur auf den entsprechenden Wohnbereichen angezeigt. Damit unsere drei Nachtwachen das gesamte Haus im Blick haben, schaltet sich in der Nacht die Rufanlage um. Die Zimmernummer wird von allen drei Wohnbereichen gleichzeitig in allen Display im Haus angezeigt.
Auch die Displays an den Decken der Flure sind größer. Dadurch ist die Zimmernummer von weiten besser zu sehen.

Der Gesetzgeber sieht hier auch immer wieder verbesserungsbedarf. Das Haus St. Franziskus ist hier immer up to date. Nicht ohne Grund wurden wir 1998 bereits in der Presse mit der modernsten Technik in unserer Gegend ausgezeichnet.

­